Wissenswertes

Yule – Das Jahreskreisfest der Göttin der Luft

Zur Winter-Sonnenwende und zu Yule, der Zeit um den 21. Dezember, verehren wir Danu, die Mutter der Luft, Nolava der Luft, sowie die alte Frau des Winters, sowie Morgen Tyronoe. All diese Göttinnen stehen in Verbindung zu dem Element Luft.

Die Zeit um die Winter-Sonnenwende und Yule ist die Zeit zwischen Tod und Wieder-Geburt. Es ist die Zeit des Winterschlafs, viele Tiere haben sich schlafend oder in sog. Winterstarre zurückgezogen, die Zugvögel haben sich bereits seit einiger Zeit in wärmere Regionen zurückgezogen, bevor sie im Frühling wieder zu uns zurück kommen.

 

So wie die Natur diese Zeit des Rückzugs, der Erholung braucht, um im Frühling wieder den nächsten Schritt im Kreislauf den Lebens zu gehen und zu erblühen, so brauchen auch wir diese Zeit der Stille, die Zeit der inneren Reflektion und die Zeit der inneren Klarheit, um aus der Stille heraus Neues gebären zu können und um spirituellem Wachstum den Raum zu geben, den es benötigt. Und nicht zuletzt brauchen wir diese Zeit der inneren Einkehr auch um unsere Batterien in dieser hektischen Zeit wieder aufzuladen.

Yule wurde von dem angelsächsischen Wort Yula abgeleitet und bedeutete: „Kreis des Jahres“. Gefeiert wird Yule am 21.12.

Das Löschen aller Lichter und Neuentzünden am Yultag symbolisiert den Neubeginn des Lichtes und soll die Sonne unterstützen.

Symbolisch kann man auch ein Feuer entzünden und damit das Licht begrüssen. Als Glücksbringer gilt zu Yule gesammelte Mistel bzw. verschenkter Mistelzweig.

 

Man feiert Yule mit lieben Menschen als gemütliches Familienfest ohne Stress und Streit, ganz im Gegenteil zu Weihnachten, was vielerorts für seine Familienstreitigkeiten bekannt ist. Zu Yule stehen die Freude, die Wärme und die Liebe zum Leben im Vordergrund. Die verstorbenen Familienmitglieder werden mit einbezogen, die Verstorbenen reiten mit Odin durch die Rauhnächte und Odin in seinem roten Mantel beschenkt die Menschen mit Gaben.

 

Wunderschön ist es auch an diesem Tag gemeinsam vor Sonnenaufgang aufzustehen und in der Natur den Sonnenaufgang zu begrüssen und zu feiern.

Der Segen der Göttin sein in dieser ganz besonderen Zeit mit Euch.

Blessed be

 

 

Samhain – Das Jahreskreisfest der Göttin als Greisin

Die Greisin ist der vierte Aspekt der Jungfrau-Liebenden-Mutter-Greisin-Vierergruppe. Sie wird zu Samhain, der Zeit des Dunkelwerdens geehrt und drückt sich in verschiedenen Göttinnen aus, allesamt mit der dunklen Seite des Lebens verbunden.

Die Greisin ist kennzeichnend für Verfall, Dunkelheit und Tod. Sie ist die Bringerin der Transformation, sie nimmt uns mit in die Unterwelt um uns mit unserem Schatten-Selbst zu konfrontieren, damit wir uns unseren Schatten stellen können.

In nördlichen Breitengraden ist Samhain das Ende des alten Jahres und der Beginn des Neuen. Samhain fällt in die Zeit in der die Tage kürzer und die Nächte länger werden. Es ist die Zeit in der sich die Natur zurückzieht und alles sterbend zur Erde zurückkehrt. Die Blätter fallen von den Bäumen und bilden einen Teppich aus Laub, der im nächsten Jahr in kompostierter Form den Pflanzen als Nährstoffe zur Verfügung stehen wird. Die Tiere füllen sich ihre Vorratskammer für die entbehrliche Zeit des Winters.

Alle Zugvögel haben uns bereits gen Süden verlassen oder werden dies in Kürze tun.

Überall um uns herum sehen wir das „Gesicht“ der dunklen Mutter Göttin in der Natur, die ersten Baumskelette lassen sich sehen.

Aber auch in unserem Inneren ist es an der Zeit der dunklen Mutter ins Gesicht zu sehen, es ist an der Zeit, dass wir uns unserem Schatten-Selbst stellen, uns unsere Schatten, unsere Ängste und unsere Blockaden anschauen, damit wir diese integrieren und anerkennen können.

Vertraut auf die dunkle Göttin, nichts wird uns in dieser Jahreszeit begegnen, was nicht wichtig für unseren Weg ist und alles was wir benötigen wird uns gezeigt werden.

Nehmt Euch die Zeit um Euch regelmässig mit der Greisin zu verbinden, bittet sie aktiv Euch zu begleiten und Euch die Informationen zukommen zu lassen, die in diesem Moment für Euer Wachstum wichtig sind.

Nun aber mehr zur grossen Göttin in ihrer Form als Greisin, wir begegnen ihr in der Gestalt von Keridwen, die in ihrem grossen Kessel das Elixier des Lebens rührt, sie ist die Hüterin über Tod, Transformation und Wiedergeburt. Sie wird aber auch assoziiert mit Magie, Inspiration und Weisheit.

Eine tolle Aufgabe in dieser Zeit : Geht bei Vollmond hinaus und schaut zur grossen Göttin auf, nehmt bewusst Kontakt zu Keridwen auf und bittet sie Euren Weg zu begleiten, Euch Klarheit zu schenken und Euch die Dinge sehen zu lassen, die für Euch wichtig sind. Keridwen kann Euch dabei helfen, Veränderungen in Eurem Leben willkommen zu heissen, Inspirationen anzunehmen und Kreativität zu leben.

Bittet sie Euch ein Zeichen zu geben, wenn es notwendig ist und sich zu offenbaren, wenn ihr dies benötigt.

Schön ist es, wenn man Keridwen zu ehren bei Vollmond trommelt oder einfach im Licht es vollen Mondes für Keridwen tanzt, so wie unsere Seele es fühlt.

Viel Freude und innere Einkehr in dieser Zeit des Rückzugs.

Blessed be.

 

Mabon – Das Jahreskreisfest der Göttin der Erde

 

Die Zeit von Banbha, der Göttin der Erde, Nolava der Erde , Brigantia, Lady des Landes vor der Flut, Eartha, unsere Mutter Erde und Gaia ist die Zeit von Mabon und der Herbsttagesundnachtgleiche, die um den 21. September liegt.

Mabon ist das Fest der Mutter Erde, wenn wir die Ernte unserer Mutter Erde und ihrer fruchtbaren Natur feiern. Es ist die Zeit, wenn das Getreide geerntet ist und wir die reifen Früchte, Gemüse und Nüsse pflücken können, bevor der erste Frost kommt.

Mabon signalisiert das Ende des Sommers und bringt den Beginn des Herbstes. Die Herbsttagundnachtgleiche ist ein Punkt der Balance im Jahr, genau wie die Frühlingstagundnachtgleiche, wenn der Tag aus genauso viel Licht wie dunklen Stunden besteht, bevor wir weiter gehen und im Winter die dunklen Tage vorherrschen.

Das Leben in den Pflanzen beginnt sich in die Erde zurück zu ziehen. Tiere fressen sich Winterspeck aus den Früchten der Ernte an, um für den herannahenden Winter gerüstet zu sein, wenn es weniger Futter gibt bzw. sie zum Teil auch einen Winterschlaft machen.

An Mabon feiern wir nicht nur Ihre Ernte, sondern auch das Land auf dem wir leben und das Land mit dem wir verbunden sind.

An Mabon können wir in beide Richtungen schauen, zurück in die Zeit des Sommers und voraus auf auf die Zeit des Winters. Jetzt ist es an uns den ersten Schritt zu tun, um über diese Schwelle zu gehen.

Unsere Vorfahren waren sich dieser Schwelle des Übergangs sehr bewusst und haben der Göttin Opfer gebracht, um gut über die Schwelle zu gelangen und eine gesegnete Zeit vor sich zu haben.

Mabon ist aber auch das Fest der Fülle, der Farben und der Fröhlichkeit, das mit Musik und Tanz begangen wird. Gemeinsam geniesst man ein Festmal aus den frischen Früchten, Gemüsen und Getreiden.

Wichtiger Bestandteil von Mabon ist es auch die Gaben der Göttin mit anderen zu teilen, das sind Freunde und Familie, können aber auch Fremde sein, von denen wir wissen, dass sie die Gaben gut gebrauchen können.

Geniesst diese einmalige bunte Zeit mit Lieben Menschen und macht Euch die täglichen Wunder bewusst.

Der Segen der Göttin sei mit Euch, Blessed be.

 

 

Lammas- Das Jahrekreisfest der Göttin als Mutter

 

Die Göttinnen, die wir zu Lammas ehren sind alle Ausdruck der Muttergöttin, Nolava als Mutter, Ker Getreidemutter, Madron, Grainne, die Mutter der Linie der Avallach. Ebenfalls ehren wir die Kuh und die Hirschmütter und natürlich auch Maria als Muttergöttin.

Die Zeit von Ker, der Korn Mutter, der grossen Mutter Nolava , der Mutter Göttin, Madron ist die Zeit um Lammas, dem Fest der Fülle. Die Zeit, in der die Muttergöttin in ihre absolute Fülle kommt und ihre Nachkommen gebährt. Lammas ist um den 1./2. August, es ist die Zeit des Jahres, wenn die Früchte in ihrer Natur auf den Feldern und in den Wäldern reif werden und die Ernte beginnt, den Anfang macht hierbei die Getreideernte.

Im Angelsächsichen kommt Lammas von hlaf-mass, „loaf-mas“ und bedeutet soviel wie: das Fest des ersten Brotlaibs (loaf), der aus frisch geerntetem Korn gebacken wurde, gemeinsam verzehrt und geopfert.

Bereits unsere Vorfahren teillten das erste Brot, dem besondere Kraft zugeschrieben wurde. Lammas ist quasie das erste Erntefest als Auftakt zur Ernte, die es nun hiess bis Ende September einzubringen, um genügenden Vorrat für die dunkle Zeit zu haben. Man feiert die Göttin, die die Saat hat gedeien lassen, damit jetzt reichlich Ernte eingefahren werden kann.

Wo auch immer wir hinschauen, wir sehen Ihre Natur in der absoluten Fülle, wir können reife Früchte pflücken uns sie geniessen, voller Vitamine, Mineralien und Energie. Es ist ebenfalls die Zeit in der wir uns aus den Geschenken der Göttin, wie Früchte und Gemüse, Vorräte anlegen, damit wir im Winter davon leben können und uns gesund ernähren.

Wir haben verlernt zu erfahren, wie befriedigend und freudvoll es ist, gemeinsam mit anderen lieben Menschen seine Ernte einzubringen und diese für den bevorstehenden dunklen Monate zu verarbeiten und konservieren.

Genauso toll ist es im Winter Dinge zu essen, die man selbst geernte hat mit der Erinnerung an diese Zeit im Kopf.

Keine Angst ich will niemanden bekehren, aber gönnt Euch doch mal die Freude einen Tag Beeren zu ernten und daraus für den Winter Marmelade, Beerensirup, Beerengrütze und vieles mehr zu machen.

Wie bereits erwähnt ist Lammas die Zeit, wenn wir die Fülle und den Reichtum Nolava`s feiern, die schwangere und gebährende hoch fruchtbare Mutter Göttin, die uns versorgt, uns alles gibt, was wir brauchen und alles gegeben hat, was wir haben. Ihre Grosszügigkeit und Güte ist grenzenlos.

In Glastonbury feiern wir die reiche Natur der Mutter Göttin mit der international bekannten “Goddess Conference” – Göttinnen Konferenz, die von Göttinnen-Anhängern aus der ganzen Welt besucht wird.

In ihrer Natur sehen und fühlen wir die Fülle, den Reichtum, das Gedeihen und den Wohlstand, den sie uns gibt. Es ist an der Zeit unseren Fokus total auf Sie zu richten und Ihr unsere Dankbarkeit zu zeigen, für all das was sie für uns ist und tut.

Sie ist unsere grosse Mutter von der Sekunde in der wir geboren wurden an bis zum Ende unserer Tage und Sie wird immer für uns da sein. Ihre Energie nährt uns mit jedem Schritt den wir auf Ihrem Heiligen Land machen, sie nährt, pflegt und liebt uns genau so wie wir sind. Sie stellt keine Forderungen an uns im Gegenzug für all das was sie uns gibt.

Eine schöne Aufgabe für diese Zeit:

Geht hinaus in die Natur, auf eine Parkbank, in Euren eigenen Garten, auf einen Spaziergang durch die Felder, last die Fülle um Euch auf Euch wirken. Was seht Ihr ?  Was fühlt Ihr? Wie ist Eure Verbindung zur Göttin in diesem Augenblick? Pflückt Euch eine Blume für auf Euren Altar, versucht Ihre Früchte und geniesst in Bewusstheit und Dankbarkeit.

Viel Freude in dieser einmaligen Zeit der Fülle wünsche ich Euch von Herzen. Der Segen der Göttin sei mit Euch

 

Litha – Sommer Sonnenwende – Das Jahreskreisfest der Göttin des Wassers

 

Litha und die Zeit um die Sommer Sonnenwende ist die Zeit der Göttin Domnu, Nolava des Wassers, Göttin des Wassers, Mutter des Wassers. Litha ist das Fest des Glitzern und des Glanzes, wenn wir den längsten Tag des Jahres und die kürzeste Nacht feiern. Die Sommer Sonnenwende ist um den 20./21. Juni herum.

Gleichsam findet natürlich jetzt auch der Wendepunkt statt, ab dem die Tage wieder kürzer und die Nächte länger werden.

Wir finden die Natur in voller Pracht und Fülle wieder, alles blüht und gedeiht, unsere Augen werden mit den schönsten Farben verwöhnt. Die Fülle der Grüntöne in der Natur ist unendlich. Wir können bereits erahnen wie üppig die Ernte ausfallen wird, alles trägt Früchte, die aus den Samen entstanden sind.

Auch wir geniessen in dieser Zeit die Tage wieder mehr im Freien, gehen in die Natur hinaus und erfreuen uns an den Gaben der grossen Göttin. Es sind Tage der Unbeschwertheit, Lebensfreude, Leichtigkeit und Fröhlichkeit.

Es ist die Zeit, in der wir die ersten Früchte bereits ernten können, Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren erfreuen unsere Gaumen und bringen uns ihre Vitalstoffe.

Natürlich es jetzt genau die richtige Zeit um diese Fülle und Leichtigkeit gemeinsam mit unseren Freundn im Freien zu feiern, mit den Köstlichkeiten, die uns diese Zeit schenkt.

Und genau diese Lebensfreude und Lebenslust, ist es, die auch wir jetzt ausleben dürfen. Wir dürfen uns unbeschwert dem Fluss des Lebens hingeben und ihn frei geniessen.

Viele Leute fahren nun ans Meer oder an einen Badesee, nehmen ein erfrischendes Bad, in den heilenden Wassern der grossen Göttin, ohne sich über ihre Qualitäten bewusst zu sein. Dazu gehört auch, dass wir uns einmal bewusst machen, dass alles Leben aus den Tiefen des Wassers entstanden ist und dass ohne Wasser kein Leben auf diesem Planeten möglich ware. Wir sollten, dass Element Wasser also ehren und uns für seine Reinhaltung und seinen Schutz einsetzen.

Auch das Wasser der Quellen und Brunnen, was unseren Planeten nährt und am Leben erhält ist Domnu.

Wir brauchen ihr Wasser in jeder Sekunde unserer Inkarnation, es nährt und erfrischt uns und verbindet uns gleichsam zu allem was existiert.

Ihre heilenden Wasser fliessen über unsere Wunden und bringen uns emotionale Heilung. Wir können zu ihren Heilquellen gehen und ihre Heilwässer trinken, wie es schon unsere Vorfahren getan haben. Wünsche Euch viel Freude dabei.

 

Litha-Zeremonie

Zu dieser Jahreszeit bietet es sich an die Litha-Zeremonie gemeinsam mit Freunden und Bekannten in der Natur abzuhalten. Hier können wir eintauchen in den Duft, die Geräusche und die Harmonie der grossen Göttin. Domnus absolute Präsenz ist überall dort, wo wir Ihre Wasser finden, was liegt also näher als dort unsere Zeremonie abzuhalten. Wenn man derartige Feiern mit vielen Leuten veranstaltet, ist es wunderschön, wenn sich jeder mit seinen Ideen und Begabungen mit einbringt, so entsteht eine wunderschöne Synergie-Energie, die von allen getragen wird.

Generell finde ich es toll gemeinsam Kränze zu binden und sie als Haarschmuck zu tragen oder sie duftend ins unseren Wohnungen und Schränken aufzuhängen, das ist ein Spass für Gross und Klein und bringt uns die Göttin so viel näher.

Wer mich kennt weiss, dass ich es liebe gemeinsam ein Bad in den Wassern Domnu`s zu nehmen, sich reinigen zu lassen, alles ziehen lassen, was nicht mehr zu uns gehört, damit wir wieder in den Fluss kommen und Wachstum auf unserem Weg liegt.

Das kann man selbstverständlich damit verbinden, die Wasser gemeinsam zu segnen und zu besingen. Auch Trommelklang, der von den Wassern hinfort getragen wird ist, sehr mystisch vor allem, wenn man seine Zeremonie abends oder gar nachts macht, wie es sich zum Beispiel in Verbindung mit dem Vollmond anbietet.

Ich wünsche Euch zu dieser magischen Zeit viel Inspirationen und ganz viel Spass un Lebensfreude bei der Umsetzung.

Happy Litha!!!!

 

 

Beltane – Jahreskreisfest der Göttin der Liebe

Beltane ist die Zeit der Göttin Rhiannon,  der Göttin der Liebe, die Zeit von Beltane ist um den 30. April und den 1. Mai herum.

Bei uns wird Beltane nicht gefeiert, allerdings ist uns die Nacht zum 1. Mai als Walpurgisnacht bekannt.

Eins steht fest, bei unseren Ahnen war diese Nacht von besonderer Bedeutung, man entzündetet Freudenfeuer, um den Frühling zu begrüßen.

Es versammelten sich Menschen um diese Feuer, tanzten und sprangen vor Freude über die Flammen.

Heute besteht das Fest der Fruchtbarkeit und des Lebens weiter in den Maifeiern mit Tanz in den Mai und Maibäumen, frischen Birkenzweigen und ausgelassenen Feiern, allerdings sind sich die Menschen des Hintergrunds keineswegs mehr bewusst und sie werden vielmehr als Möglichkeit dem Alkohol zuzusprechen gesehen, anstatt sich mit der Göttin zu verbinden und dieses besondere Fest in Dankbarkeit und Liebe zu begehen.

Beltane ist die Zeit der Blüte, wenn die Erde ihre fruchtbare Seite zeigt und die Göttin ihr Gesicht als liebene und fruchtbare Frau zeigt, der Frühsommer bereit ist zu beginnen. Überall in der Natur wird uns die Fülle und die üppige Schönheit bewusst, es werden all unsere Sinne angesprochen, wenn wir es uns erlauben uns bewusst auf diese Zeit einzulassen und sie in ihrer Sinnlichkeit zu feiern.

Rhiannon ist die Liebende und die heilige Hure zur gleichen Zeit, sie zeigt uns Selbstliebe und Selbstvertrauen, fordert uns dazu auf die Schönheit unserer Körper zu sehen und hilft uns dabei zu lernen welche Freude und Vergnügen sie uns bereiten.

Sie ist Liebe, Sexualität und Sinnlichkeit und lernt uns Frauen voller Liebe auf allesn Ebenen unseres Sein zu sein. Sie fordert uns dazu auf vollständig wir selbst zu sein, unsere Körper und alles, was sie uns geben, zu lieben und zu ehren, sie sind unsere Tempel in dieser Inkarnation und wir sollten sie pflegen und voller Bewusstheit lieben und ehren.

Die Göttinnen, die wir an Beltane ehren, sind alle Ausdruck der Göttin der Liebe, Nolava der Liebenden, bekannt unter den Namen Elen der Trackways, Olwen des weissen Weges und Blodeuweed, die Jungfrau der Blumen.

 

Schöner Brauch für diese Zeit:

Kreiert für Euch alleine oder für Euch und Eure Familie/Freunde eine Beltane Zeremonie in der Ihr der Göttin Rhiannon dankt, das kann durch Gesang oder kleine Opfergaben sein und danach ist es Zeit gemeinsam das Leben, die Liebe und die Magie zu feiern und ausgelassen zu sein. Viel Freude damit! Lasst Eurer Fantasie freien Lauf und schaut wohin Euch Eure Intuition führt. 

 

 

Ostara Frühlingstagundnachtgleiche – Jahreskreisfest der Mutter des Feuers

 

Das Ostara oder auch Oestre Fest wird zur Frühjahrstagundnachtgleiche um den 21. März herum gefeiert, wenn die Stunden des Lichts und der Dunkelheit in Balance sind. Es ist die Zeit des wiederkehrenden Lichts und der Mutter des Feuers gewidmet.

Ostara ist die Zeit des Frühlings der uns wieder ins Leben führt. Der Winter ist vorbei und es wird warmer. Das Leben der Göttin entfaltet seine Aktivitäten und alles Leben wird erneuert.

 

Wheel of the Year painted by Wendy Andrew www.paintingdreams.co.uk  (Können über mich bezogen werden)

 

Wir feiern die Göttin des Feuers, Artha, die grosse Bärin des Himmels und der Erde. Wir ehren Grainne, die Sonnengöttin, deren Sonnenball Tag für Tag im Osten aufgeht, um uns Licht und erneuertes Leben auf unseren Planeten zu bringen. Ohne sie würde es kein Leben auf der Erde geben.

Desweiteren ehren wir Sulis, die Sonnenfrau und Eostre oder Ostara, die Mutter der Wieder-Geburt.

 

Ostara ist die Zeit des Jahres, zu der wir beginnen wieder ins Aussen zu gehen, mehr Zeit im Freien zu verbingen und unsere schützende Höhle so langsam aber sicher zu verlassen.

Es ist die Zeit der Leidenschaft, des Mutes, der Wärme, des Schutzes, der neuen Anfänge und des Wachstums. Artha lässt unser Feuer auferstehen, sodass wir unseren Weg mit Leidenschaft und Mut gehen können, für unsere Überzeugungen eintreten, sie im Aussen vertreten und in Leidenschaft dafür aufleben.

Artha ermutigt uns dazu die neuen Möglichkeiten und Chancen zu sehen und anzuerkennen, die sich uns bieten, auf die wir zum Teil schon lange gewartet haben.

Ihr Hase und ihre Katze sind Tiere der Intuition und der Sensibilität. Ihr goldener Feuersalamander verteilt sein Feuer über das Land und ihre Feuer Drachen brüllen wenn die Blumen zu blühen beginnen.

Als Wetter verkörpert sie die Sonnenstrahlen, die die Erde zu dieser Zeit ca. 12 Stunden am Tag erwärmt.

Sie gibt uns Enthusiasmus, Leidenschaft, Klarheit im Geist und Intention und gibt und Energie, um unseren Weg in Liebe, Mut und Leidenschaft voran zu gehen.

Feuer wird zeremoniell als Symbol für den Geist, aber auch für das Feuer der Transformation der Göttin eingesetzt.

Jedes Mal, wenn wir eine Kerze anzünden oder ein Feuer füllen wir den Raum mit ihrer Energie und Liebe.

Ostara ist eine wunderbare Zeit um für die Göttin ein Feuer zu entzünden. Schön ist es auch Kräuter und Weihrauch dem Feuer hinzuzufügen.

In Deutschland haben wir die Tradition “Osterfeuer” zu entzünden, selbst in kleinen Orten wird dieser Brauch auch heute noch aufrecht erhalten.

Ich fühle Artha immer auf sehr kraftvolle Art und Weise. Während Bridie ihre Liebe und ihr Licht auf sehr sanfte und zarte Art und Weise bringt, ist Artha viel stärker und feuriger, wenn sie ankommt.

Bei mir gehört dazu, dass sie mich viel häufiger hinaus in die Natur zieht. Ich es geniesse ihren Duft und ihre Farben in mich auszunehmen. Ich bin hocherfreut über das Leben, was sie mit sich bringt, überall kann man sehen, dass Wachstum die Natur bestimmt.

 

Schöner Brauch für diese Zeit: In vielen Geschäften kann man Tulpen und Narzissen jetzt zu günstigen Preisen bekommen, dekoriert Eure Wohnungen und Häuser mit dieser Powerenergie, bringt Artha einen Strauss zu Ehren auf Euren Altar und macht lieben Menschen eine Freude, indem Ihr ihnen einen bunten Blumengruss überrascht.

Man kann schon mit so wenig grosse Freude machen, es bereitet uns Freude und dem Beschenkten ebenfalls, ganz zu schweigen von dem energetischen Anstieg der damit verbunden ist. Versucht es einmal selbst.

 

 

 

Jahreskreisfest Imbolc

Die Zeit von Bridie, Bridged, Brigid, der Göttin als Jungfrau ist die Zeit um Imbolc.

Imbolc findet am 1. und 2. Februar statt.

Imbolc ist ein nordisches bzw. keltisches Fest. Der Name leitet sich von dem gälischen Wort „oimelc“ ab, welches „Muttermilch“ genauer „Mutterschafmilch“ bedeutet. Die katholische Kirche hat das Fest der Göttin dann übernommen und zu Mariä Lichtmess umgewandelt.

Der achtteilige naturbezogene Kalender unserer Vorfahren unterteilt sich in vier Sonnen- und vier Mondfeste. Das erste Fest im Jahr ist Imbolc und ein Mondfest . Es ist der Zeitpunkt zu dem die Kräfte der Natur wieder erwachen und die Tage wieder merklich länger werden, die Sonne deutlich an Kraft gewinnt. Man kann bereits die ersten Pflanzen aus der Erde sprießen sehen. Der Winter mit Kälte und Dunkelheit neigt sich dem Ende zu, neues Leben erwacht. Neues zeigt sich sowohl im Innen als auch im Außen.

Es ist die Zeit des Erweckens und Erwachens. Bridie ist die Erweckerin, die Berührung mit ihrem feurigen Stab, erweckt alles was schlafend in den Samen in der Erde liegt und darauf wartet wieder-geboren zu werden, um den Lebenskreislauf wieder zu beginnen, wie in wie schon vor Tausenden Jahren.

Bridie ruft uns wieder ins Leben und damit ins Aussen zurück.

Die Göttinnen die wir an Imbolc ehren, sind alles Aspekte der Göttin als Jungfrau, bekannt als Bride, Brighde, Bridie, Bree-je, Brigit, Birgit, Göttin von Sonne und Mond, der Saint Bride of the Kindly Fire.

Imbolc ist die Phase des beginnenden Frühlings wenn das Licht zurückkehrt und sich Tag für Tag mehr ausdehnt. Die ersten kleinen Blumen erscheinen durch die kalte harte Erde. Die Schneeglöckchen zeigen uns, dass Bridie zurückgekehrt ist. Bald folgen Krokusse, Narzissen, Hyazinten und Tulpfen, die im Winter under der Erde in ihren Zwiebeln darauf gewartet haben, im Frühjahr wieder zum Leben erweckt zu werden und auch uns mit ihren bunten, fröhlichen Farben wieder zum Leben zu erwecken.

Uns wird nochmals deutlich vor Augen geführt, dass selbst im tiefsten Winter, wenn alles Leben erstarrt und tot zu sein scheint, der Same des Neuanfangs tief unter der Erde begraben liegt, sich regeneriert und darauf wartet, dass die Tage wieder länger werden, die Kraft der Sonnen stärker wird und das Leben von Neuem erwacht.

 

You are the begining

Brigit, Brighid, Bridie, Maiden Nolava, Maiden Goddess

every end is followed by a new beginning,

every night is accompanied by a new dawn,

every death leads to a new re-birth.

After a time of stillness, you are the new life waiting for us,

after a time of inner reflection, you are the healing on our way,

after a time of contemplation, you are the awakening inner child in us,

after a time of clarity, you are the creativity for us to express ourselves,

after a time of inner peace, you are laughter and playfullness,

after a time of deep wisdom, you are quickening and transformation.

Birgit, Brighid, Bridie you are our new beginning,

Maiden Goddess, Maiden Nolava bring us re-birth on all levels of our being.

We are ready, when you are at our side to guide us,

we are ready to be reborn, when your unicorn is at our side with its unlimited love,

we are ready to rise like the phonex from the ashes with your help and support.

(Kirsten Hilling)

Bräuche zu Imbolc

Weiht Kerzen im Namen und zu Ehren Brighids und gebt sie an andere Menschen weiter.

Kerzenweihe:

Besonders weiße Kerzen oder auch Teelichter eignen sich gut zur Brigid-Weihe. Die Feuerenergie und die Energie des erwachenden Lebens können dann verschenkt werden oder für uns selbst in einem dunklen Moment ein Geschenk und eine Erinnerung sein: an das im Kreislauf des Lebens immer wiederkehrende Licht.

Bereitet Euch nun darauf vor endgültig aus Eurem Winterschlaf zu erwachen.

Bridie gilt als Hüterin des Feuers und als Göttin der Inspiration, das heißt, dass sie auch unsere Lebensgeister wieder erweckt, wir unsere winterliche Starre loslassen können und die ersten Frühlingsgefühle in uns aufsteigen und wir neuen Tatendrang und Energie in uns verspüren.

Macht einen Sauna – Oder Reinigungstag (am besten am Vortag zu Imbolc)

Die Kombination zwischen Feuer und Wasser stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern ist durch den reinigenden Effekt auch mit Imbolc verbunden. Die tiefere Symbolik von Feuer und Wasser steht mit Brighid in Zusammenhang. Ideal wäre auch eine rituelle Waschung in einer heiligen Quelle.

Räucherempfehlung zu Imbolc:

Beifuss: Zur generellen Reinigung, um veraltete Energien und böse Geister zu vertreiben. Ausserdem sagt man dem Beifuss nach, dass er Kontakt zu den Naturwesen herstellt.

Mariengras: Stellt eine harmonische, inspirative Atmosphäre her. Zieht gute, frische Energien an und öffnet die Herzen.

Birkenrinde: Aufbruch ins Neue zu feiern und uns auf die Lichtaspekte des Lebens auszurichten.

Dazu nehmt Ihr jeweils ein Harz Eurer Wahl, schön finde ich auch Bernstein, da es eine sehr helle, lichtvolle Energie hat.

 

Im Laufe des Jahres werden die übrigen Jahreskreisfeste je nach Jahreszeit hinzugefügt werden.